Betriebsschließung versichern

 

Schützen Sie Ihren Betrieb - Ihre Firma vor den finanziellen Folgen einer Betriebsschließung

 

Dem Grunde nach kann es jeden treffen, aber gerade im Bereich der Lebensmittel verarbeitenden Gewerbe hat das Schicksal in den letzten Wochen dramatisch zugeschlagen. Während viele Infektionen  über Lebensmittel vergleichsweise harmlos abgelaufen sind, wird durch die eine Nachgewiesen EHEC Infektion eigentlich das Todesurteil für jede Firma ohne aussreichende Vorsorge. Es geht nicht nur darum, dass der Betrieb mit Haftungsfolgen rechnen muss sonder vielmehr darum, dass der Betrieb für längere Zeit von den Behörden geschlossen wird. In den Zeiten von knap kalkulierten Produktpreisen sind die finaziellen Möglichkeiten mancher Betriebe doch sehr begrenzt und längere Einnahmeausfälle führen zwangläufig zur Insolvenz.

 

Eine Betriebsschließungsversicherung hilft Ihnen im Fall einer Betriebsschließung bei folgenden Kosten:

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  • Arbeitsunfähigkeit beschäftigter Personen bei ärztlichem Attest
  • Desinfektionskosten für Betriebsräume / -einrichtungen
  • Ermittlungs- und Beobachtungskosten
  • Lohnkosten bei Tätigkeitsverboten
    • der beschäftigten Personen bis zur
    • des Betriebsinhabers (für eine Ersatzkraft)

 

  


 

Schadenbeispiele Betriebsschließiungsversicherung:

 

1. Salmonellen im Hochzeitsessen

Sämtliche Gäste einer Hochzeitsgesellschaft im Restaurant erkrankten nach Einnahme des Hochzeitsessens. Bei einigen Erkrankten wurden Salmonellen (Salmonella enteritidis) nachgewiesen. Das Gesundheitsamt und das Amt für Lebensmittelüberwachung überprüften wenige Tage nach der Hochzeitsfeier den Betrieb, nahmen Lebensmittel- und Stuhlproben von Mitarbeitern. Aufgrund der Betriebsüberprüfung ordnete das Amt für Lebensmittelüberwachung die sofortige Schließung des Betriebes wegen des dringenden Verdachtes auf Lebensmittelvergiftungen und akute Gesundheitsgefahr an. Diese behördliche Prüfung ergab auch, dass Mitarbeiter Träger von Salmonellen waren. Bis zur erneuten Abnahme und Freigabe des Betriebes im Rahmen der behördlichen Nachkontrolle blieb der Betrieb sechs Tage geschlossen.

Der Versicherer hat in diesem Fall zusammen mit der vertraglich vereinbarten Tagesentschädigung für diesen Zeitraum einen Betrag in Höhe von rund 15.000 EUR gezahlt.

 

2. Lebensmittelvergiftung

Einer Vielzahl von Gästen in einem Gasthof wurde plötzlich übel, so dass sie sich erbrachen. Die Gäste wurden ärztlich versorgt. Als Sofortmaßnahme ordnete ein Amtsarzt des Landratsamtes noch am selben Abend mündlich an, dass der Betrieb wegen des dringenden Verdachts von Lebensmittelvergiftungen sofort alle unverpackten und angebrochenen verpackten Lebensmittel in Küche und Kühlräumen zu vernichten sowie eine gründliche Reinigung aller Betriebsräume mit anschließender Desinfektion durch einen staatlich geprüften Desinfektor vorzunehmen habe.

Dem Versicherungsnehmer ist hierdurch ein Gesamtschaden unter anderem für die Lebensmittel, die vernichtet werden mussten, und für die Desinfektionskosten in Höhe von 12.000 EUR entstanden, der durch den Versicherer reguliert wurde.