Hotline - private Krankenversicherung

Produkte der PKV

angebot-anforder-gr Die Pflegerentenversicherung der Inter, Pflegerente Basis - Premium - Vario so flexibel wie das Leben

Laut einer aktuellen Umfragehaben sich 60% der über 30 jährigen schon einmal mit dem Gedanken befasst im Alter zum Pflegefall zu werden. Die meisten haben dann diesen Gedanken wieder verworfen und sich mit dem Thema erst wieder beschäftigt, wenn das Rentenalter näher kam. So haben nur 16% der über 60 jährigen für den Pflegefall vorgesorgt. Statistisch gesehen ist jeder 8 Bundesbürger im Alter zwischen 60 - 69 ein Pflegefall. In der Altergruppe 70 - 79 jeder fünfte. Bei den 80- 89 jährigen trift es jeden dritten und ab dem 90 Lebensjahr ist eigentlich jeder 2 betroffen. Diese zeigt, das eine private Pflegevorsorge in jedem Fall von nutzen ist, da mit dem älter werden nicht nur der Beitrag für eine private Pflegeversicherung steigt, sondern auch die Möglichkeit diese wichtige Vorsorge nicht mehr zu bekommen.


PflegeRente Basic

Diese Produktvariante stellt eine Basisvorsorge mit niedrigem Beitrag dar, d.h. Sie erhalten eine monatliche Rente bei Pflegebedürftigkeit ab dem Pflegegrad III.


PflegeRente Premium

Diese Variante beinhaltet eine „Komplettvorsorge“ für den Ernstfall, d.h. Sie erhalten bereits bei Pflegebedürftigkeit ab dem Pflegegrad I 25% der versicherten Pflegerente gezahtlt. Bei Einstufung inden Pflegegrad II oder Demenz erhalten Sie 50% der versicherten monatlichen Pflegerente erstattet. 100% der Pflegerente wird dann ab Pflegegrad III erstattet.


PflegeRente Vario

In dieser Variante können Sie die für den entsprechenden Pflegegrad versicherte Pflegerente ganz individuell nach ihrem eigenen Bedarf festlegen.


Leistungsübersicht INTER SecuraPrivat® PflegeRente * (10/2009)

INTER PflegeRente

Inter Pflegerentenversicherung P01 und P04

 

Eintrittsalter der zu Versichernden Person

15 - 75 Jahre

Mögliche Pflegerentenhöhe

25 - 2.500 EUR

Pflegeeinstufung

tarifeigene Pflegeeinstufung (ADL-Modell) inkl. Demenz, alternativ Anerkennung der Einstufung der sozialen od. privaten Pflegepflichtversicherung gemäß SGB XI Stand 01.01.2008

Leistung Pflegestufe I

Beitragsfreistellung, Zahlung der vereinbarten Rente (1 - 50%)

Leistung Pflegestufe II

Beitragsfreistellung, Zahlung der vereinbarten Rente (1 - 100%)

Leistung Pflegestufe III

Beitragsfreistellung, Zahlung der vereinbarten Rente (100%)

Versicherungsschutz ausdrücklich auch bei Demenz

ja, direkte Einstufung in Pflegegrad II, Zahlung der vereinbarten (bis zu 100%)

Meldefrist für Pflegefall

unbefristet, Leistungen rückwirkend

Zeitlich befristete Anerkenntnis

nein

Dynamik ohne Gesundheitsprüfung

6% des Beitrages

Beitragszahlung

abgekürzt auf Endalter 85 Jahre, d.h. keine lebenslange Beitragszahlung

Geltungsbereich

Versicherungsschutz besteht weltweit - bei Wegzug; auch für den Pflegeort

Geltungsbereich bei Wohnsitzverlegung ins Ausland

Versicherungsschutz besteht weltweit - bei Wegzug; auch für den Pflegeort

Mehrfachleistung bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit

keine

Nachversicherungsgarantie ohne Gesundheitsprüfung

Anpassungsmöglichkeit beim Tod naher Angehöriger; bis 10% Anpassung der Ursprungsrente

Auffüllungsoption ohne erneute Gesundheitsprüfung

bei Überschusssenkung (Reduzierung der Pflegebonusrente) kann auf die ursprünglich versicherte Rente inkl. Pflegebonusrente aufgefüllt werden

Pflegeplatzgarantie

Pflegeheimplatz innerhalb der BRD innerhalb von 24 h garantiert

Zusatzleistungen bzw. Besonderheiten

umfangreiche Pflege- Assistance-Leistungen (30 Passive und 5 aktive, wie z.B. Erstbesuch eines Pflegefachberaters im Krankenhaus oder zuhause; INTER Service Center 24 h erreichbar, Gesundheitsportal etc.


ADL: Activities of daily living

Pflegefälle werden bei der InterPflegerentenversicherung nach der schwere der Pflegebedürftigkeit in drei Pflegegrade eingestuft. Zur Einstufung werden sechs Aktivitäten des täglichen Lebens herangezogen. Je nachdem wie viele Aktivitäten nicht mehr aus eigenerKraft durchgeführt werden können fällt das Ergibniss der Einstuftuing des Pflegegrades aus.

Zu den ADL's gehören:

Einstufung des Pflegegrades:

  • An- und Auskleiden, Hilfebedarf liegt vor, wenn die versicherte Person - auch bei Benutzung krankengerechter Kleidung - sich nicht ohne Hilfe einer anderen Person anoder auskleiden kann.
  • Pflegegrad I – (bei 3 der 6 Aktivitäten)
  • Pflegegrad II – (bei 4 oder 5 der 6 Aktivitäten)
  • Pflegegrad III – (bei allen 6 Aktivitäten)

Definition der gesetzliche Pflegepflichtversicherung zum Pflegegrad

Erhebliche Pflegebedürftigkeit ( Entspricht ADL Pflegegrad I) liegt vor, wenn die versicherte Person bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität für wenigstens zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren Bereichen mindestens einmal täglich der Hilfe bedarf und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfen bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt. Der Zeitaufwand, den ein Familienangehöriger oder eine andere nicht als Pflegekraft ausgebildete Pflegeperson für die erforderlichen Leistungen der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung, Mobilität) und hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt, muss wöchentlich im Tagesdurchschnitt mindestens 90 Minuten betragen; hierbei müssen auf die Grundpflege mehr als 45 Minuten entfallen. Die erhebliche Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, bestehen.

Schwerpflegebedürftigkeit ( Entspricht ADL Pflegegrad II) liegt vor, wenn die versicherte Person bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten der Hilfe bedarf und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfen bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt. Der Zeitaufwand, den ein Familienangehöriger oder eine andere nicht als Pflegekraft ausgebildete Pflegeperson für die erforderlichen Leistungen der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung, Mobilität) und hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt, muss wöchentlich im Tagesdurchschnitt mindestens drei Stunden betragen; hierbei müssen auf die Grundpflege mindestens zwei Stunden entfallen. Die Schwerpflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, bestehen.

Schwerstpflegebedürftigkeit ( Entspricht ADL Pflegegrad III) liegt vor, wenn die versicherte Person bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität täglich rund um die Uhr, auch nachts, der Hilfe bedarf und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfen bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt. Der Zeitaufwand, den ein Familienangehöriger oder eine andere nicht als Pflegekraft ausgebildete Pflegeperson für die erforderlichen Leistungen der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung, Mobilität) und hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt, muss wöchentlich im Tagesdurchschnitt mindestens fünf Stunden betragen; hierbei müssen auf die Grundpflege mindestens vier Stunden entfallen. Die Schwerstpflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, bestehen.

  • Einnehmen von Mahlzeiten und Getränken, Hilfebedarf liegt vor, wenn die versicherte Person - auch bei Benutzung krankengerechter Essbestecke und Trinkgefäße - nicht ohne fremde Hilfe bereits vorbereitete essfertige Nahrung und Getränke aufnehmen kann.
  • Waschen, Kämmen und Rasieren, Hilfebedarf liegt vor, wenn die versicherte Person - auch bei Benutzung von Hilfsmitteln wie Wannengriffen oder einem Wannenlift - sich nicht ohne Hilfe einer anderen Person so waschen kann, dass ein noch ausreichendes Maß an Körperhygiene gewahrt bleibt. Die Unfähigkeit, ins Badezimmer zu gelangen, gilt nicht als Hilfebedarf
  • Fortbewegen im Zimmer, Hilfebedarf liegt vor, wenn die versicherte Person -auch bei Inanspruchnahme einer Gehhilfe oder eines Rollstuhls - die Unterstützung einer anderen Person benötigt, um sich an ihrem gewöhnlichen Aufenthaltsort auf ebener Oberfläche von Zimmer zu Zimmer fortzubewegen.
  • Aufstehen und Zubettgehen, Hilfebedarf liegt vor, wenn die versicherte Person nur mit Hilfe einer anderen Person das Bett verlassen oder in das Bett gelangen kann.
  • Verrichten der Notdurft, Hilfebedarf liegt vor, wenn die versicherte Person die Unterstützung einer anderen Person benötigt, weil sie sich nach dem Stuhlgang nicht allein säubern kann, ihre Notdurft nur unter Zuhilfenahme einer Bettschüssel verrichten kann oder weil der Darm bzw. die Blase nur mit fremder Hilfe entleert werden kann. Besteht eine Inkontinenz des Darms bzw. der Blase, die durch die Verwendung von Hilfsmitteln wie Windeln, speziellen Einlagen, einem Katheter oder einem Kolostomiebeutel ausgeglichen werden kann, liegt hinsichtlich der Verrichtung der Notdurft keine Pflegebedürftigkeit vor, solange die versicherte Person bei Verwendung dieser Hilfsmittel zur Verrichtung der Notdurft nicht auf die Hilfe einer anderen Person angewiesen ist

Die Übernahme der im Sozialgesetzbuch XI (Stand 01.01.2008) festgelegten Pflegestufen ist garantiert, d.h. ist ein Pflegefall in eine höhere Pflegestufe eingeordnet als der von uns gemäß ADL-Modell festgestellte Pflegegrad, werden wir die höhere Pflegestufe als Pflegegrad von der Inter übernommen

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Demenzfall (schwere kognitive Störung)

Ist mitversichert, d.h. bei Pflege/Betreuung aufgrund demenziellen Erkrankungen sofortige Einstufung in Pflegegrad II. Pflegebedürftigkeit infolge von Demenz im Sinne dieser Bedingungen liegt vor, wenn die versicherte Person eine schwere kognitive Beeinträchtigung aufweist, die voraussichtlich dauerhaft bestehen wird. Eine solche schwere kognitive Beeinträchtigung liegt vor, wenn die mentalen Fähigkeiten des Versicherten sich infolge einer demenziellen Erkrankung wie der Alzheimer-Krankheit erheblich verschlechtert haben und die versicherte Person aufgrund der schweren kognitiven Beeinträchtigung der Beaufsichtigung bedarf, um Gefährdungen zu verhüten...

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Nachversicherungsgarantie:

Stirbt ein naher Angehöriger in den ersten 5 Jahren bzw. zwei in den ersten 10 Jahren nach Versicherungsbeginn, kann die versicherte Pflegerente um bis zu 10% ohne Gesundheitsprüfung erhöht werden

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Auffüllungsoption:

Ohne erneute Gesundheitsprüfung kann der Versicherungsschutz angepasst werden, falls die Überschussbeteilgung, und damit auch die Pflegebonusrente, reduziert werden muss

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